Gold verringert Wochenverlust, da US-Arbeitsmarktdaten die Spekulationen um eine Zinssenkung der Fed anheizen.
Goldbarren. Bildnachweis: Adobe Stock / photobc1.
Der Goldpreis legte zu und reduzierte damit seine Wochenverluste, da Händler nach einem schwachen US-Arbeitsmarktbericht verstärkt auf eine Lockerung der Geldpolitik setzten.
Im Februar bauten US-Arbeitgeber unerwartet Stellen ab, und die Arbeitslosenquote stieg. Dies deutet auf anhaltende Instabilität auf einem Arbeitsmarkt hin, der sich eigentlich stabilisiert haben sollte. Händler erhöhten leicht ihre Wetten auf Zinssenkungen der Federal Reserve.
Der Goldpreis stieg um bis zu 1,8 % auf 5.174,59 US-Dollar pro Unze und reduzierte damit seinen Wochenverlust auf 2,3 %. Niedrigere Zinsen wirken sich in der Regel positiv auf unverzinstes Gold aus.
Das Edelmetall geriet diese Woche unter Druck, da der Nahostkonflikt die Ölpreise in die Höhe trieb und die Inflationssorgen verstärkte, während der Dollar an Wert gewann. Ein stärkerer Dollar und höhere Kreditkosten wirken sich in der Regel negativ auf den Goldpreis aus. Gold diente zudem inmitten des zunehmenden Kursverfalls an den globalen Aktienmärkten als Liquiditätsquelle.

In einem Social-Media-Beitrag vom Freitag erklärte US-Präsident Donald Trump, er wolle nicht über ein Ende des Krieges mit dem Iran verhandeln und forderte die Kapitulation Teherans, während die Luftangriffe der USA und Israels andauern. Diese Äußerungen deuten darauf hin, dass sich das Weiße Haus möglicherweise auf einen längeren Konflikt vorbereitet, nachdem US-Beamte zuvor betont hatten, ihr Ziel sei kein Regimewechsel.
Obwohl der Handel in den letzten Tagen volatil verlief und die Aufwärtsdynamik nachließ, hat Gold in diesem Jahr bisher immer noch fast ein Fünftel zugelegt. Trumps Umwälzungen im Welthandel und in der Geopolitik sowie die Bedrohungen der Unabhängigkeit der US-Notenbank haben sichere Anlagen gestützt.
Der Goldpreis stieg bis 15:52 Uhr New Yorker Zeit um 1,5 % auf 5.157,42 US-Dollar pro Unze. Silber legte um 2,1 % auf 83,93 US-Dollar zu. Platin verteuerte sich, während Palladium nachgab.
Zitiert von mining.com




